Satzung des Reit- und Fahrvereins Enniger-Vorhelm e.V. vom 11. März 2005

  • § 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der am 13. Februar 1948 gegründete Verein führt den Namen „Reit- und Fahrverein Enniger-Vorhelm e.V.“ und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ahlen eingetragen. Der Sitz des Vereins ist in Ahlen-Vorhelm. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Der Verein ist dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. sowie dem Kreissportbund Warendorf e.V. angeschlossen und ist Mitglied im jeweiligen Stadtverband für Leibesübungen der Städte Ahlen und Ennigerloh sowie durch den Kreisreiterverband Warendorf e.V. auch Mitglied des Provinzialverbands westfälischer Reit- und Fahrvereine e.V. und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN).
  • § 2 Zweck

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Pferdesports in allen Disziplinen. Der Satzungszweck wird insbesondere erreicht durch:

a) die Gesundheitsförderung und sportliche Ertüchtigung aller Personen, insbesondere der Jugend im Rahmen der Jugendpflege durch Ausübung des Reit- und Fahrsports;
b) die Ausbildung von Reitern, Fahrern und Pferden in allen Disziplinen;
c) ein breit gefächertes Angebot in den Bereichen des Breiten- und Leistungssports sowie die Errichtung und Unterhaltung der hierzu notwendigen Anlagen und Einrichtungen
d) die Förderung des Tierschutzes bei der Haltung und im Umgang mit Pferden;
e) die Förderung des Therapeutischen Reitens
f) die Förderung des Reitens in der freien Landschaft zur Erholung im Rahmen des  Breitensports sowie im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins die Förderung von  Maßnahmen zur Pflege der Landschaft, zur Verhütung von Schäden sowie zur        Verbesserung der Infrastruktur für Pferdesport und Pferdehaltung.

  1. Durch die Erfüllung seiner Aufgaben verfolgt der Verein selbstlos, ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnung; er enthält sich jeder parteipolitischen und konfessionellen Tätigkeit.
  2. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks darf das Vermögen des Vereins entsprechend § 10 dieser Satzung nur für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden. Die von den Mitgliedern beschlossenen Beiträge sowie die eingehenden Spenden und Zuwendungen Dritter sind zur Deckung der Kosten und zur Erreichung der satzungsgemäß festgelegten Ziele des Vereins zu verwenden.
  • § 3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus aktiven und fördernden Mitgliedern. Nur die aktiven Mitglieder sind stimmberechtigt. Die fördernden Mitglieder haben kein Stimmrecht, sondern wirken beratend mit.
  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Zugang schriftlich Einspruch beim geschäftsführenden Vorstand eingelegt werden, über den von der nächsten ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung entschieden wird. Die Entscheidung der Mitgliederversammlung über den Einspruch ist endgültig und abschließend und wird schriftlich zugestellt. Bis zur endgültigen Entscheidung besteht keine Mitgliedschaft. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.
  1. Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod des Mitglieds.
b) durch Austritt. Der Austritt muss schriftlich gegenüber einem Mitglied des       geschäftsführenden Vorstands unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden.
c) durch Ausschluss aus dem Verein. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
– wegen Nichterfüllung satzungsgemäß Verpflichtungen
– wegen grober Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins zur Sicherheit und Ordnung, insbesondere bei der Nutzung der vereinseigenen Anlagen
– wegen schwerwiegendem Verstoß gegen die Interessen des Vereins
– wegen grobem unsportlichen Verhalten
Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich zur Kenntnis zu geben. Gegen den Ausschluss ist Einspruch zulässig. Der Einspruch ist schriftlich innerhalb von 4 Wochen nach Zugang an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Über den Einspruch entscheidet dann die nächste ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit endgültig und abschließend. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft. Wird gegen einen Ausschliessungsbeschluss vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der      Ausschluss sei unrechtmäßig. Der Mitgliederversammlung ist der Ausschließungsbeschluss des Vorstandes, die Begründung sowie die gegebenenfalls erfolgte Stellungnahme des Mitgliedes hinreichend zur Kenntnis zu bringen. Ein Ausschließungsbeschluss der Mitgliederversammlung wird dem Mitglied durch den geschäftsführenden Vorstand schriftlich mitgeteilt und wird mit dem Zugang wirksam. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.
d) durch Auflösung des Vereins
e) durch Nichtzahlung der von den Mitgliedern beschlossenen Beiträge

  • § 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen und satzungsgemäßen Maßnahmen des Vereins teilzunehmen, und sie können die Anlagen uns Einrichtungen des Vereins unter Beachtung der Anordnungen der Organe des Vereins nutzen.
  1. Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge, über deren Höhe und Fälligkeit die    Mitgliederversammlung jeweils mit Wirkung für das folgende Geschäftsjahr entscheidet. Die Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
  1. Die Mitglieder sind des weiteren verpflichtet:
    – Die Satzung einzuhalten, die satzungsgemäßen Anordnungen der Organe des Vereins zu befolgen und das Vereinseigentum fürsorglich zu behandeln
    – die Ziele und Bestrebungen des Vereins nach besten Kräften zu fördern
    – Keine Handlungen zu begehen, die dem Wohl und dem Ansehen des Vereins abträglich sind
    – Bei der Ausübung des Reit- und Fahrsports Sicherheit und Ordnung zu wahren sowie die Grundsätze des Tier- und Naturschutzes zu beachten
    – Bei der Teilnahme an Turnieren oder sonstigen Veranstaltungen die besonderen      Bestimmungen der Verbände und Ausrichter zu beachten
  • § 5 Organe

    Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung
  3. Der Ältestenrat

Die Mitgliederversammlung kann mit  2/3 Mehrheit die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.

  • § 6 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht im Regelfall aus vier geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern, das sind der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Kassenwart und der Schriftführer, sowie sechs Beisitzern und einem Jugendwart. Der Vorstand ist satzungsgemäß und im Sinne von § 26 BGB (Vertretungsvorstand) funktionsfähig, wenn sich mindestens drei geschäftsführende Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende im Amt befinden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den geschäftsführenden Vorstand vertreten. Jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands ist allein vertretungsberechtigt. Jedes Vorstandsmitglied muss am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  2. Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung die Wahl von Fachwarten (Anlagenwart, Pressewart, Aktivensprecher, Jugendsprecher, Fahrbeauftragter, usw.) vorschlagen, die die Vorstandsarbeit unterstützen und an den gemeinsamen Vorstandssitzungen ohne Stimmrecht teilnehmen. Die Wahlen zum Fachwart können jährlich oder alle 2 Jahre erfolgen. Die  Fachwarte müssen am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
  4. Die Wahlen sind zeitlich so auszurichten, dass in einem Jahr der erste Vorsitzende, der Schriftführer und drei Beisitzer zur Wahl stehen und im nächsten Jahr der stellvertretende Vorsitzende, der Kassenwart, der Jugendwart und drei weitere Beisitzer. Eine Wiederwahl ist möglich. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus oder kann ein Amt nicht besetzt werden, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch benennen oder die Funktion durch ein anderes Vorstandsmitglied verwalten lassen. Die Wahl des Jugendwartes erfolgt alle 2 Jahre durch eine Versammlung der Jugendlichen des Vereins, d.h. aller Mitglieder des Vereins bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Die Einladung zur Jugendversammlung erfolgt durch Aushang. Die Jugendversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Teilnehmer beschlussfähig. Der mit einfacher Mehrheit gewählte Jugendwart muss anschließend von der Mitgliederversammlung bestätigt werden.
  5. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung oder gesetzliche Regelung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
b) Die Einberufung, Vorbereitung und Leitung der Mitgliederversammlung
c) Die Erstellung eines Jahresberichtes für jedes Geschäftsjahr einschließlich der zugrunde liegenden notwendigen Buchführung
d) Mitwirkung bei der Aufnahme und dem Ausschluss von Mitgliedern.
e) Abschluss und Kündigung von Verträgen.
f) Verwaltung der vereinseigenen Anlagen sowie die Beschlussfassung und Durchführung der notwendigen Investitionen und Reparaturen
g) Organisation der Anlagennutzung sowie des darauf stattfindenden Reit- und Fahrbetriebes
h) Verwaltung der vereinseigenen Mittel und des Barvermögens
i) Die Vertretung und Führung des Vereins nach innen und außen

  1. Der Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle Mitglieder des Vorstandes ordnungsgemäß geladen und mindestens vier Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende anwesend sind. Eine ordnungsgemäße Ladung liegt vor, wenn entweder (z.B. bei regelmäßigen Sitzungen) der Termin der Vorstandssitzung im Voraus festliegt bzw. durch Aushang bekannt ist, oder die Einladung durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter zu einer Vorstandssitzung spätestens eine Woche vor der Sitzung erfolgt. In Eil- und Notfällen kann ein Beschluss auch durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden zusammen mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes gefasst werden. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden. Wichtige Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Werden fördernde Vereinsmitglieder in den Vorstand gewählt, so sind sie für die Dauer der Vorstandszugehörigkeit den aktiven Vereinsmitgliedern gleichgestellt und damit stimmberechtigt.
  • § 7 Der Ältestenrat

  1. Der Ältestenrat besteht aus mindestens drei und höchstens fünf Mitgliedern, die dem Verein mindestens 10 Jahre angehören und mindestens vierzig Jahre alt sind. Die Mitglieder des Ältestenrates werden einzeln und jeweils für die Dauer von fünf Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Ältestenrat bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Rat für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes ein Ersatzmitglied wählen. Die Mitglieder des Ältestenrats wählen ihren Vorsitzenden unter sich, treten bei Bedarf zusammen und fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Vorstandsmitglieder des Vereins können nicht Mitglieder des Ältestenrates sein, können jedoch auf Einladung des Ältestenratsvorsitzenden an den Sitzungen ohne Stimmrecht teilnehmen. Der Ältestenrat kann sich eine Geschäftsordnung geben.
  2. Der Ältestenrat hat die Aufgaben:
    – den Vorstand bei besonderen Anlässen zu beraten oder bei Anrufung Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstandes zu schlichten
    –  bei Streitigkeiten ernster Natur, Verstößen gegen das Ansehen des Vereins, in Ehrensachen oder in einem Ausschlussverfahren als letzte Instanz vor der Mitgliederversammlung bei Anrufung durch die Betroffenen oder des Vorstandes zu schlichten
    – den Verein bei offiziellen Anlässen und Feierlichkeiten zusammen mit dem Vorstand oder in Vertretung des Vorstandes in der Öffentlichkeit zu repräsentieren.
  • § 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit sie nicht dem Vorstand oder anderen Vereinsorganen obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten:

a) Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Jahresberichtes
b) Entgegennahme des Rechnungsprüfungsberichtes der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes,
c) Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge,
d) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und des Ältestenrates
e) Änderung der Satzung (mit 2/3 Mehrheit)
f) Auflösung des Vereins (mit 3/4 Mehrheit)
g) Abschließende Entscheidung über einen Einspruch gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages durch den Vorstand
h) Abschließende Entscheidung (mit 2/3 Mehrheit) über einen Einspruch gegen den Ausschluss eines Vereinsmitgliedes  durch den Vorstand
i) Ernennung von Ehrenmitgliedern.
j) Ehrung von Mitgliedern (aktives Reiten oder Fahren und/oder Mitarbeit im Vorstand) durch Übergabe einer silbernen (25 Jahre) oder goldenen (50 Jahre) Vereinsnadel.

  1. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung, insoweit keine abweichende Festlegung erfolgt, bedürfen der einfachen Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Jahres statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn

– der Vorstand die Einberufung aus dringenden wichtigen Gründen beschließt
– wenn ein Viertel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe die Einberufung vom
Vorstand verlangt. Als offizielle Mitgliederzahl gilt der zu Beginn eines Jahres dem Landessportbund gemeldete Stand.

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristablauf beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die dem geschäftsführenden Vorstand zuletzt bekannt gegebene Anschrift gerichtet wurde. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei geschäftsführende Vorstandsmitglieder sowie zusätzlich mindestens acht weitere stimmberechtigte Vereinsmitglieder, die das 18 Lebensjahr vollendet haben, anwesend sind. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich vom geschäftsführenden Vorstand die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Danach und in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können nur durch Entscheidung mit 2/3 Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder zugelassen werden.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Nimmt kein Vorstandsmitglied die Versammlungsleitung wahr, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen übernimmt das älteste anwesende Vereinsmitglied die Leitung, ersatzweise kann die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter wählen. Die Art der Abstimmung, im Regelfall erfolgt eine offene Abstimmung, bestimmt der Versammlungsleiter, falls nicht auf Antrag eines Mitgliedes, der von mindestens einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder unterstützt werden muss, ein anderes Stimmrechtsverfahren, z.B. eine schriftliche, geheime Abstimmung verlangt wird. Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Stimmübertragungen sind nicht zulässig. Bei Wahlen gilt ein Kandidat als gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist bei mehreren Kandidaten diese Stimmenzahl nicht erreicht, findet im zweiten Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten statt, die die meisten Stimmen erhalten haben. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter durch Ziehung eines Loses. Für den Fall einer Beschlussunfähigkeit der Mitgliederversammlung muss der Vorstand innerhalb von vier Wochen eine neue Versammlung mit derselben Tagesordnung einberufen, die dann unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  • § 9 Haftungsregelungen

  1. Der Verein und seine Organe haften für Schäden und Unfälle nur in Grenzen und im Umfang des zur Verfügung stehenden Versicherungsschutzes.
  2. Die Haftung für darüber hinausgehende Schäden wird ausdrücklich ausgeschlossen. Der bestehende Versicherungsschutz kann beim geschäftsführenden Vorstand eingesehen werden.
  • § 10 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins durch die Vereinsmitglieder kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Stimmenmehrheit beschlossen werden. Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn sie vom Vorstand mit 2/3 Mehrheit beschlossen wurde oder von 2/3 aller Vereinsmitglieder schriftlich beantragt wird. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
  2. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen gemeinnützigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an den Kindergarten der St. Pankratius Kirchengemeinde in Vorhelm und den Kindergarten der St. Mauritius Kirchengemeinde in Enniger.